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15.08.2019 Freundeskreis

Lagerfeuer mit einem nassem Ende

Am Freitagabend des 9. August  fand hinter dem Haus das alljährige und traditionelle Lagerfeuer vom Eduard-Knoll-Wohnzentrum statt. Als es um 20:00 Uhr mit angenehmer Temperatur losging, hatte sich schon eine große Anzahl an Bewohnern, vor dem noch nicht entzündeten Scheiterhaufen, eingefunden. Nachdem Carmen als „Weihnachtsengel“ noch ein paar Worte zur Begrüßung  sagte und die Bedeutung ihre Kostümierung erklärte, wurden schon die mit Helium gefüllten Ballons verteilt. Sie hatten die Wunschzetteln des letztes Jahres angebunden,  welche vom Weihnachtsengel gesammelt wurden. Es waren die Wünsche der Bewohner  und außerhalb lebender Personen.
Danach stimmte der Weihnachtsengel noch Nena’s „99 Luftballons“ an. Auf eine ausgemachte Textzeile erhoben sich die Ballons und wurden vom Wind in den langsam immer dunkler werdenden Himmel geweht. Weiter ging es mit dem Entzünden des Holzscheiterhaufens in der Feuerschale. Um den sich die Bewohner bis zu fünf Meter nah versammelt hatten. Als dann die Flammen empor züngelten, wurde der Abstand schnell größer. Die Musikalische Leitung hatte dieses Jahr Gitarrist Herr Thomas Bauschert, der vom schwäbischen Meer zu uns gereist ist, und eine Station seines Urlaubs in Altkrautheim verbringt.
Mit den allgemein bekannten Liedern, „Gehe aus mein Herz und suche Freud“, „Die Gedanken sind frei“, „Über den Wolken“ und „Heute hier morgen dort“ begann er und wurde von unserem hauseigenen Chor gesanglich unterstützt.
Während einer kleinen Pause, hatten man die Gelegenheit  für den Getränkenachschub zu  sorgen. Langsam brach die Nacht an. Die Flammen des  Feuers schlugen auch nicht mehr so hoch.  Einige von den Anwesenden unterhielten sich mit ihren Nebensitzern oder beobachteten das ganze Drumherum, dabei wurde die Stimmung  immer lockerer. Unser Musikant machte die Bekanntschaft mit einem neuen Bewohner, der noch nicht solange bei uns wohnt und wie sich herausstellte sehr musikalisch ist. Weiter ging es mit dem Stück „Knocking on  Heavens Door“ bei dem unser neuer Bewohner mit seiner Mundharmonika die Gitarren-Musik begleitete, und dann kamen die verschiedensten Liederwünschen.
Die ersten gut gewässerten Holzspieße wurden mit etwas frischem Teig umwickelt,  um sie über die zwei schon glimmenden Feuerkörbe zu halten. Es ist gar nicht so leicht das Stockbrot gleichmäßig rundum zu backen. Derweil das Stockbrot langsam fertig backte, kam der Musikwunsch „Guck, Guck i han a UFO gseh“ wo kräftig mitgesungen wurde. Als die ersten Brote von den Stöcken gezogen wurden, kamen auf einmal starke Windböen und wirbelten die Glut umher.  Und alle flohen ins Haus, keine fünf Minuten später prasselte der Regen nieder. Das war das Nasse und sehr schnelle Ende unseres diesjährigen Lagerfeuers.


Wir möchten  uns an dieser Stelle noch bei allen fleißigen Helfern bedanken ohne die so eine Veranstaltung gar nicht umsetzbar wäre.

ein paar Eindrücke

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2 Kommentare

Amos schrieb am 15.08.2019 - 15:15 Uhr

Verflixt, habe ich glatt verpennt. Schön, das der Regen erst einmal das Stockbrot abgewartet hat. Hat der vielleicht Hunger?


Andrea Jacob schrieb am 19.08.2019 - 10:21 Uhr

Schade, dass auch ich nicht dabei war. Dann vielleicht beim nächsten Mal... Aber ich glaube auch, dass der Regen Hunger hatte und nur auf das Stockbrot gewartet hat! Es ist ein sehr schöner, schwungvoller Bericht!


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